Handbücher

Ich habe eine mehr oder weniger geheime Leidenschaft – ich lese gerne Handbücher resp. Fachbücher.

Und zwar gedruckte Handbücher.

Handbuchalarm

Was heißt lesen… ich neige zum Querlesen bzw. neumodisch „Speedreading“. Fachbücher mit mehreren hundert oder tausend Seiten schrecken mich nicht ab, es hat sich gezeigt, dass ich diese Bücher relativ flott durchgelesen und akzeptabel genug gespeichert habe.

Bedeutet übersetzt: Ich weiß noch was drin steht, kann für Details darauf zurückkommen und kann genug anwenden, ohne ständig nachzulesen.

Ganz allgemein lerne ich sowieso viel besser über theoretische Grundlagen, ich bin kein großer Freund von Schulungen oder von „Erarbeiten“ (oder gar, gruselig, Teamlernen) – das ergibt sich dann nach der theoretischen Lektüre von ganz alleine. Oder auch nicht, meine Art die Dinge zu filtern: was ich lese und anwenden möchte, behalte ich gut. Das, was ich lese und nicht interessant finde, lösche ich nach einer gewissen Zeit wieder aus meinem Kopf.

Allerdings lese ich überwiegend Handbücher in gedruckter Form, zumindest so weit es „Neuland“ betrifft.

So auch bei einigen Themenbereichen in der z/OS-Administration. Dort habe ich nach meinem Verständnis noch nicht so viel Erfahrung/Wissen aufgebaut, hier gilt es Dokumente zu inhalieren.

IBM-Handbücher

Kommen wir zu einem sehr speziellen Thema. Die Handbücher der Firma IBM. Sie produziert unfassbar viele Seiten Material. Weil sie unglaublich in die Tiefe geht und wirklich einfach jeden Spezialfall abhandelt.

Man könnte sagen: Die Handbücher sind Weltklasse. (Aber gleichzeitig auch manchmal so dermaßen umfassend, dass sie nicht hilfreich sind – dazu zu einer anderen Zeit mal was).

Aber leider sind sie auch weltklasseumfangreich. Praktisch alle zur Verfügung gestellten Werke enthalten viele hundert Seiten Material. Größtenteils so im Bereich 500 bis 700 Seiten pro Thema. Für ein Produkt oder einen größeren Themenbereich kommen da gut und gerne 15, 20 oder mehr solcher „Büchlein“ zum Einsatz. Also weit über 5.000 Seiten (eine Auswahl von Lektüre, die ich gerade besonders wichtig für mich finde, liegen hier 7.158 Seiten vor mir – noch in PDF-Form).

In gedruckter Form habe ich diese Bücher noch nie zu Gesicht bekommen, gerüchteweise gab es die mal – sogar von der IBM selbst.

Da ich aber ein Verrückter bin, habe ich nach Möglichkeiten gesucht diese PDFs in gedruckte und gebundene Form zu bringen, ohne, dass mein armer HP-Drucker den Geist aufgibt oder ich meine Ersparnisse räumen muss.

Ach ja. Ausschließlich in englischer Sprache. Aber die sollten wir als Verrückte zumindest lesend sowieso sehr gut beherrschen, sonst wird es sehr mager, was spannende Fachbücher angeht…

Sedruck

Die Firma Sedruck bietet den Service an, dass wir PDF-Dateien hochladen, professionell drucken und binden lassen können.

Für ein 650-Seiten-Handbuch verursacht das bei einer Leimbindung Kosten in Höhe von etwa 40€ – ein Betrag, den ich noch als „akzeptabel“ bezeichnen möchte, vor allem, wenn ich mir die Druckqualität angeht: Beim Thema Toleranzwerte beim Zeilensatz zeigt Sedruck durchaus so mancher Großdruckerei, wie das zu machen ist.

Kann den Service bisher eigentlich nur empfehlen. Falls ihr auch so seid, dass ihr gerne Papier im Regal stehen und verstauben habt 😉

Stuhl

Ganz anderes Thema – ich habe endlich einen neuen Bürostuhl Zuhause. Hatte vorübergehend einen sehr bequemen Lederstuhl, der aber leider nach wenigen Minuten immer weiter „abgesunken“ ist. Die Druckfeder war offenbar undicht… und schlussendlich ist es so weit gekommen, dass ich im 30-Sekunden-Takt den Stuhl wieder in Ausgangshöhe beförden musste.

Das war natürlich kein Zustand. Also heute (Samstag) beim Ikea gewesen und „Markus“ (oder so) gekauft.

Klingt jetzt komisch, aber ist so: Auf Markus sitzen ist sehr schön. Ich werde jetzt dem Stuhl einen neuen Namen geben müssen, ich sitze doch lieber auf… Harald 😀 😀

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